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Auf dem Sveta Nikola,Insel Hvar, KroatienAuf dem Sveta Nikola,Insel Hvar, Kroatien

Tabubruch

Veröffentlicht am 26.07.2019

(Dies ist ein Artikel, den ich im Rahmen eines Buchprojektes von Kathinka Maier "Say it out loud" geschrieben und veröffentlicht habe...)

In meiner Kindheit war alles, was mit Nacktheit, Sexualität und Liebe außerhalb einer festen Beziehung zu tun hatte, tabu. Es wurde nicht darüber geredet oder wenn, dann nur abfällig, abwertend und verurteilend.

Meine ersten sexuellen Erfahrungen mit mir selbst hatte ich als Kind abends, als ich alleine im Bett meiner Mutter lag und ich mich unter der Bettdecke berührte und zum Orgasmus brachte. Ich wußte damals noch nicht, was ich da tat und daß es „falsch“ sein könnte und dennoch tat ich es nur heimlich. Ich genoß die wundervollen Empfindungen dabei, und später tat ich „es“ oft vor dem Einschlafen, um mich in den Schlaf zu „wiegen“...
Und dann ist da noch die Erinnerung an Doktorspiele mit mir selbst - als ich auf dem Sofa lag unter einer Decke und mir heimlich eine Spritzenhülse in den Po gesteckt hatte und die Strumpfhose drübergezogen hatte...

In meiner Jugend verbrachte ich dann viel Zeit bei meiner Frauenärztin, ging von einer Scheidenentzündung zur nächsten und verstand nicht, warum. Erst in meiner ersten Beziehung mit fast 25, als ich die ganze Bandbreite meiner Sexualität real lebte (und nicht wie bis dahin nur in der Phantasie), verschwanden jegliche Beschwerden...

Nach diversen mehr oder weniger langen Beziehungen mit Männern wurde ich dann alleinerziehende Mutter. Als meine Tochter 2 war, machte ich erste Erfahrungen damit, neben meinem neuen Partner, den ich nur am Wochenende traf, noch andere Männer zur gleichen Zeit zu lieben - etwas, was vorher unvorstellbar für mich war...Doch ich merkte, daß auch meine Sehnsucht danach, einen Mann zu heiraten, immer größer wurde und die mit meinem Partner nicht zu realisieren war. So trennte ich mich und blieb weitestgehend alleine bis meine Tochter 12 war. Dann hatte ich ein regelrechtes „Coming out“. Meine Sexualenergie brach vollends durch, und ich war in 1 Jahr mit 8 verschiedenen Männern intim und machte vielfältigste sexuelle Erfahrungen – persönlich, telefonisch, im Chat und per Mail - in unterschiedlich langen Begegnungen und Beziehungen. Ich erkannte, daß ich eine Liebespriesterin der Göttin war – eine „heilige Hure“ - in vielen Inkarnationen und dieser Aspekt von mir nun wieder gelebt werden will auf irgendeine Art. Doch die Männer mißverstanden dies. Mir fehlte (noch) die nötige Reife, und meine Sehnsucht nach einer reifen Partnerschaft mit 1 Mann wurde immer mächtiger. So beendete ich meine damalige polyamore Beziehung mit einem Mann, und nachdem meine Tochter zu ihrem Vater gezogen war, lebte ich erst einmal alleine.

Nach einem halben Jahr stand dann die Liebe meines Lebens vor meiner Tür, mit der ich nun seit 7 Jahren zusammenlebe. Wir verbrachten ein Wochenende miteinander, und ich zog zu ihm, wir verlobten uns einige Tage später und gaben uns 2 Monate danach auf dem Untersberg bei Salzburg spirituell das Ja-Wort...

Obwohl wir polyamor leben wollten miteinander, war schnell klar für uns, daß mit dem anderen unsere wildesten Träume und Sehnsüchte erfüllt waren und wir kein Bedürfnis mehr nach einem anderen haben. Erst einmal...Mein Seelengefährte erkannte sofort, daß da noch eine andere (Schatten-)Seite in mir schlummerte – die heilige Hure -, und daß, wenn ich meine wahre Natur leben und meinen Seelenauftrag erfüllen wollte, die irgendwann wieder zum Vorschein kommen müßte. Er gab mich bedingungslos frei für alles, was ich (er)leben wollte. Nur ich sperrte mich immer mehr in einen Käfig aus Scham und Schuldgefühlen ein – und ihn auch. Denn obwohl ich für ihn das Allerwichtigste bin, hat auch er den Seelenauftrag, andere Frauen zu berühren und zu heilen. Doch durch die Konzentration auf meinen Seelengefährten konnte jede Menge an Heilung geschehen in mir. Ich erstarkte und wuchs immer mehr in meine Kraft...

Dadurch wurde der Weg dann frei für eine erste hoch heilsame Erfahrung mit einer Seelenschwester von uns, die uns besuchte. Die Liebe zu einer Frau war bisher für mich absolut tabu als „brave“ heterosexuelle Frau. Durch einen Artikel in einem Tantrabuch wurde mir dann bewußt, daß die Schwesternschaft zwischen uns Frauen „eigentlich“ das Natürlichste von der Welt ist, da nur wir Frauen uns gegenseitig nähren können durch (auch sexuelle) Berührungen und daß kein Mann dies so kann. Dies alles jenseits von irgendwelchem Schubladendenken von lesbisch oder Bi...

Wir berührten uns total liebevoll, und mein Seelengefährte diente und unterstützte uns dabei. Dies war ein Tabubruch, der mich aus meinem inneren Gefängnis befreite.

Ein weiterer Schritt erfolgte dann bei einem Besuch im Swingerclub, als ein hoch einfühlsamer, liebevoller Mann mich im Beisein meines Liebsten berührte und meine Yoni liebkoste...

Ich stieß immer wieder an meine Ängste und Traumata, und es erfolgten immer wieder Rückzüge zwischendurch, doch je mehr ich merkte, wie sehr ich dabei aufblühte, immer wenn ich es mir erlaubte, meine sexuelle Energie vollkommen frei, jenseits von jeglichen Anhaftungen tabulos zu leben - und mein Liebster mit mir aufblühte - desto mehr erlaubte ich Stück für Stück die Befreiung.

Wieder den Penis eines anderen Mannes in mir zu spüren...Welch ein Tabu für eine verheiratete Frau...Die innere Erlaubnis dafür wächst...Und mein Schatz genießt meine Lust und freut sich über jeden Orgasmus von mir – mehr als über seinen eigenen. Nie hätte ich mir das vorstellen können...

Im November werden wir dann in ein ganz neues Leben aufbrechen und nach Österreich ziehen – in die Wohnung einer unserer Seelenschwestern, mit der mein Seelengefährte kurz liiert war. Für einige Zeit werden wir zu dritt zusammenleben, bis wir unser neues Zuhause gefunden haben. Dies wird für uns alle eine sehr spannende Erfahrung, an der wir alle wachsen werden. Raum für die Erfahrung von Schwesternliebe und für körperliche Berührungen, mit denen alle 3 in Einklang sind.

Eine monogame (Zwillingsflammen-)Ehe und gleichzeitig Freiheit für sinnlich-sexuelle Berührungen anderer...Die Quadratur des Kreises? Nein. Die Erfüllung eines uralten Traumes der Menschheit, der sich nun erfüllen will – auch und gerade durch mich und uns als Zwillingsflammen-Paar. Es wurde uns beigebracht, es gibt nur „entweder – oder“, doch wir sind nun im Übergang in die Neue Zeit, auf die Neue Erde, wo es nur noch darum geht, die eigene Wahrheit frei, kompromißlos und in Liebe zu leben – sowohl - als auch...

Mein Seelengefährte und ich, wir lieben uns bedingungslos und wir haben denselben Seelenauftrag. Wir sind beide sexuelle Heiler und hier, um die Frauen und ihre Sexualität zu heilen – jeder von seinem Ausgangspunkt aus, einander perfekt ergänzend. Er hat zuerst mich bei meiner Heilung unterstützt, und nun geht es darum, daß wir dies auf andere ausdehnen und dadurch auch selbst wachsen. Nur wenn wir uns diese Freiheit nun erlauben, kann auch unsere Liebe zueinander wachsen und gedeihen. Ansonsten würden wir beide stagnieren und eingehen und unsere Liebe mit uns.

So lassen wir uns nun vertrauensvoll fallen in neue (Erfahrungs-)Räume, die uns erwarten.
Das Leben ist ein einziges Abenteuer.






Zur Autorin:

Elvira Mägel ist Yoni-Coach für sensitive Frauen 40+, Hohepriesterin der weiblichen Lust, Erfüllung & Anbindung an die Quelle, Paarberaterin (gemeinsam mit ihrem Seelengefährten), Naturwesen, sinnliche Köchin & Ernährungsberaterin und Autorin.

Sie arbeitet online per Skype oder Zoom und ist über ihre Website www.yoni-kiss.de und auf Facebook erreichbar über ihre Seite „Das Erwachen der Inneren Göttin“ und in ihrer Frauengruppe: „Yoni-kiss – Womb Power für sensitive Frauen 40+“

Ihr Herzensanliegen ist es, daß eine jede Frau wieder in ihre weibliche Urkraft und Eigenmacht zurückkehrt, indem sie ihre sexuelle Energie wieder frei und tabulos fließen läßt und sich damit das Leben ihrer Träume kreiert.