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Käfig (Ehe-)Beziehung

Veröffentlicht am 08.02.2019

Beziehungen und ganz besonders Ehen sind die größten Käfige und Gefängnisse, die je auf Erden ersonnen wurden...Wie ich auf so etwas komme? Weil ich es genau so erfahren durfte...

Als ich vor fast 7 Jahren meinem Liebsten begegnet bin, wollte ich mit ihm aufgrund meiner vorhergehenden Erfahrungen mit Männern und da er zu der Zeit auch noch mit einer anderen Frau zusammen war, polyamor leben. Wir wollten also unser Leben auch noch mit anderen teilen. Jedoch war da auch meine Sehnsucht, endlich zu heiraten, und als wir erkannten, daß wir Zwillingsflammen sind und wie glücklich und erfüllt wir gemeinsam sind und daß uns nichts fehlt, konnten wir uns überhaupt nicht mehr vorstellen, unsere Liebe mit anderen zu teilen. Wir gaben uns ein spirituelles Eheversprechen und alles war – scheinbar – auf´s Allerbeste gelöst. Ich hatte noch mit meinen Schuldgefühlen zu kämpfen wegen meiner vorangegangenen Erfahrungen mit anderen Männern, und es stand tiefe Heilung aller Verletzungen an, die Männer mir zugefügt hatten. Doch ich war dankbar und glücklich, daß ich mit Markus den Mann meiner Träume gefunden hatte – ja, weit über alles hinaus, was ich mir je hätte erträumen können. Und ich konnte mir überhaupt nicht vorstellen, daß ein anderer Mann mich jemals so liebevoll, achtsam und einfühlsam behandeln würde. Ich war sicher in meinem Kokon, wenn...ja, wenn da nicht immer wieder etwas anderes durchgeschimmert hätte...

Markus hatte von Anfang an mein ganzes großes Potential und mein Wesen erkannt - und da wir Zwillingsflammen sind, ist dies komplementär ja auch SEIN Wesen. Wir wußten, daß wir denselben Seelenauftrag haben – die Heilung der weiblichen Sexualenergie - , jeder auf seine Art, und er wußte, wenn ich meinen Auftrag als sexuelle Heilerin und Liebespriesterin erfüllen wollte, daß ich mich wieder öffnen mußte irgendwann...Und er war seeeeeeehr geduldig ;-) Zwischendurch hat er mich immer wieder zur Öffnung ermuntert ohne mir Druck zu machen damit, und ich bin Schritte gegangen, habe mich auf Diverses eingelassen – auch auf eine erste sexuelle Erfahrung mit einer unserer Seelenschwestern, was einfach Wunder-voll war -, bin danach aber angstvoll wieder hinter den warmen Ofen zurückgekehrt und habe mein Licht weiter unter den Scheffel gestellt. Gleichzeitig wuchs aber mein innerer Druck, und ich kam immer mehr in meine eigene Kraft, die durchbrechen wollte.

In den vergangenen Rauhnächten dann geschah vollends der Durchbruch meiner weiblichen Sexualenergie, meiner Lust, und meines Mutes, mich als die (wieder) zu zeigen, die ich bin. Die Allmutter weihte mich zur Hohepriesterin der weiblichen Lust, Erfüllung & Anbindung an die Quelle, und ich fühlte, von jetzt ab kann ich nicht mehr dahinter zurück. Dies hat Konsequenzen, denen ich nicht länger ausweichen kann. So wurde erst einmal per Internet ein Mann zu mir geführt, der in schriftlichen Ergüssen meine Yoni tief verehrte und der mich besuchen kommen will. Und kurz darauf wurden wir wieder in einen Swingerclub geführt, in dem ich dann völlig andere Erfahrungen machen durfte als beim ersten Mal vor eineinhalb Jahren, wo ich froh war, als wir wieder zuhause waren damals. Die Göttin führte einen Mann zu mir, der meine Yoni achtsam und einfühlsam berührte und verwöhnte – eine Erfahrung, die ich in einem Swingerclub zu allerletzt erwartet hätte. Markus hat mich dabei meisterhaft als Liebespriester unterstützt...

So öffnen wir uns nun mehr und mehr, in sanften, achtsamen Schritten, für andere Menschen. Dadurch wird unsere Liebe nicht kleiner oder geringer, ganz im Gegenteil – sie erweitert sich, wird größer und reicher !!! Schon bei unserer Liebe zu Dritt mit unserer Seelenschwester damals, stellte ich überrascht fest, wie sehr mein Liebster aufgeblüht ist, wie er strahlte und leuchtete. Noch niemals zuvor hatte ich ihn so erlebt. Und seit ich meine sexuelle Energie nicht mehr einsperre, geschieht dies von neuem, und seine männliche Energie kann völlig neu zum Ausdruck und Erblühen kommen. MEINE Lust ist die Grundlage dafür, daß auch SEINE Lust erblühen kann. Und genau so sollte es auch sein zwischen Mann und Frau. Wir Frauen sollten wieder die Führung in der Beziehung übernehmen, dann werden auch die Männer daran aufblühen. So wie es früher war vor vielen Jahrtausenden im Paradies während der Göttinkulturen, als das Patriarchat mit seinen Gewaltstrukturen gegen alles Weibliche noch weit entfernt war.

Beziehungen, Partnerschaften und auch Ehen sind wundervolle Geschenke und Gelegenheiten, um zu wachsen, doch niemals, wenn sie exklusiv sind und den Eros aussperren. Der läßt sich in keine künstliche Struktur einsperren. Wir haben auch kein Ehegelübde ausgesprochen, das dem entgegenstehen würde. Ein Eheversprechen der Neuen Zeit läßt sich und den anderen frei, denn Liebe kann nur in Freiheit gedeihen oder aber sie stagniert und die Menschen mit ihr. So durfte auch ich es in den letzten Monaten erfahren. Ich bin immer mehr vertrocknet, und als Markus mir bei einem offenen Gespräch über das Thema „Orgie“, wo er bemerkte, wie sehr ICH geleuchtet habe und aufgeblüht bin, mir sagte: „Hör auf zu sterben“, war dies mein Weckruf.

In den Göttinkulturen war es selbstverständlich, daß dem freien, wilden Eros Tribut gezollt wird. Es gab regelmäßig Fruchtbarkeitsrituale und -feste, an denen der Eros und die Göttin gefeiert wurde, und es gab Liebestempel. Es gab keine Trennung zwischen Spiritualität und Sexualität wie heute, und in diesem sakralen Raum ging es nicht um die persönliche Liebe zu einem Mann/einer Frau, sondern um den Ausdruck des Eros und den Dienst an der Göttin. Nur weil es diese (Erfahrungs-)Räume nicht mehr gibt, bricht der Eros in Gewalt- und Rachetaten durch. Darin drückt sich die Verzweiflung der Männer und auch der Frauen aus, die dadurch keine Anbindung mehr haben an die Allmutter.

 

Es ist nun an der Zeit, verbindlichen Partnerschaften wieder wahre Dauer zu geben, indem der Eros nicht mehr darin eingesperrt wird, sondern frei fließen darf – auch zu anderen hin und auch außerhalb von Beziehungen, jedoch offen und ehrlich. Im Augenblick ist dies nur in Swingerclubs oder bei privaten Treffen möglich, und für die meisten geschieht dies in Heimlichkeit vor Nachbarn, Freunden und Chefs. Es müssen neue Räume geschaffen werden, wo Liebe in Freiheit gelebt werden kann – und in Achtsamkeit, denn wir alle sind im Patriarchat groß geworden und geprägt durch Verletzungen, Besitzdenken und Eifersucht. Dies muß achtsam und ehrlich integriert und transformiert werden. Wir können nichts erzwingen. Aller Zwang und Druck ist dem Göttlich-Weiblichen fern. Wir haben lange Zeit im Patriarchat gelebt und können nicht von heute auf morgen alles wieder umkehren. Doch die Liebe setzt sich nun unaufhaltsam wieder durch und kann durch keine künstlichen Strukturen mehr aufgehalten werden...

Verehrung...Verehrung...